Mein Kanadablog



The End

Nach dem S.A.L.T.S Trip verbrachte ich noch die letzten Monate in Kelwona. Es war fantastisch. Das Wetter war wundervoll, ich kannte mehr Leute als je zuvor und man konnte endlich an den Strand gehen. Leider war die Zeit nicht nur schön, sondern sie verging auch wie im Flug. Am 26. Juni 2019 war es dann so weit und ich musste mich von Freunden und Familie verabschieden.

 

Am selben Tag traf mein Papi in Kelowna ein und wir machten uns auf den Weg zu einem kleinen Abenteuer. Wir bereisten viele Nationalparks, sahen Bären, wanderten und fuhren viel Auto. Wir besichtigten Banff, Jasper, Joho, Clearvater, Revelstoke, Whistler und Vancouver. Die Reise war unglaublich und ich konnte viele schon bekannte Orte nochmals besuchen, aber auch Neues kennenlernen. 

 

Diese Reise nahm am 7. Juli ein Ende und wir mussten uns auf den Weg zum Vancouver Airport machen. Ich war extrem gespannt auf den Flug. Wir flogen in der Business Class, was für mich ein erneutes Abenteuer war. Der Flug war so, wie ich es mir vorstellte: unglaublich! Ich hatte noch selten so viel Spass am Fliegen. 

 

In der Schweiz angekommen erwartete mich meine Mutter am Flughafen. Beim Hallo sagen wurden ein paar Tränen vergossen und wir begaben uns danach auf den Heimweg. Am Abend gab es mein erstes Sommer-Fondue mit der ganzen Familie, was ich sehr genoss.

 

Nun ist schon wieder ein Monat vergangen seit meinem Flug nach Hause. Ich habe mich wieder gut eingelebt und geniesse die Zeit mit meiner Familie und Freunden sehr. In einer Woche beginnt hier die Schule wieder. Ich hoffe der Einstieg gelingt mir gut.

 

Vielen Dank für das aktive Lesen meines Blogs. Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in mein Austauschjahr in Kelowna verschaffen.


Sailing And Life Training Society (S.A.L.T.S)

Zum ersten Mal hatte ich anfangs des Schuljahres hier in Kanada von diesem Segeltrip gehört. Es wurde mir gesagt, dass man dabei extrem viel erleben kann. Ich dachte mir, dass es eine gute Möglichkeit wäre, neue Leute kennenzulernen. Deshalb hatte ich mich auch sofort dafür angemeldet. Danach verstrich ein halbes Jahr und ich hatte mir nicht mehr allzu grosse Gedanken über den Ausflug gemacht. Als dann aber ein E-Mail bei mir einging, dass eine Besprechung dazu in einer Woche stattfinden sollte, wurde ich ein bisschen nervös. Ich stellte mir viele Fragen und war nicht mehr 100% sicher, wie das alles sein würde. Doch ich hatte mich bereits angemeldet und es gab kein Zurück mehr.

 

Am Sonntag, dem 7. April war es dann so weit. Wir Teilnehmer trafen uns um sieben Uhr an der Schule und stiegen in den Car nach Victoria ein. Dort hatten wir vor, eine Nacht in einem Hotel zu übernachten und am nächsten Tag an Bord das Segelschiffs zu gehen. Als wir aber am Abend vernommen hatten, dass bei einer Mitschülerin Verdacht auf Masern bestand und sie deshalb ins Krankenhaus musste, war dies leider nicht mehr so klar.

 

Am Montegmorgen trafen wir uns dann in der Lobby des Hotels ein und erfuhren, dass die Testresultate noch nicht eingetroffen waren und wir deshalb nochmals eine Nacht im Hotel übernachten müssen. Aus diesem Grund verbrachten wir den ganzen Tag in Victoria und schauten uns am Abend einen Film an.

 

Am Dienstagmorgen sollten dann eigentlich die Resultate ankommen. Endlich um 14 Uhr bekamen wir positiven Bescheid (die Ergebnisse waren negativ) und wir durften an Bord. Zuerst gab es eine kurze Einführung und ein paar Sicherheitshinweise. Danach brachen wir endlich auf. Wir segelten eine ganze Weile und legten am Abend Anker. Die Köchin an Bord versorgte uns mit köstlichem Essen. Vor dem Schlafen gehen, sangen wir und spielten lustige Spiele. Die Nacht durch hatte immer ein Paar Nachtwache, um den Anker zu beobachten.

 

Am Mittwoch segelten wir den ganzen Tag. Am Abend gingen wir mit kleinen Dorys (Booten) an Land. Wir lernten ausserdem ein paar Knoten. Die Nacht verlief gleich, wie am Vorabend, mit Spielen, Singen und Ankerwache.

 

Am Donnerstag hatten wir endlich Zeit schwimmen zu gehen. Das Wasser war eiskalt, es hat aber trotzdem extrem viel Spass gemacht.

 

Am Freitag war es dann leider schon wieder an der Zeit, zurück nach Victoria zu segeln und wieder an Land zu gehen. Wir bezogen das selbe Hotel und brachen zu einer lustigen Schnitzeljagd in die Stadt auf. Das Ziel dieser Schnitzeljagd war ein Restaurant in welchem wir unser letztes gemeinsames Abendessen genossen.

 

Am Samstag reisten wir dann traurigerweise wieder nach Kelowna zurück.Ich hatte eine wunderbare Zeit auf diesem Trip und es hat mir sehr viel Spass gemacht. Ich habe viele neue und spannende Leute kennengelernt und kam Ihnen ziemlich nahe. Es war eine geniale Erfahrung.


Whistler und Vancouver

In der zweiten Frühlingsferienwoche planten Jullie, Carleigh und ich nach Whistler zu gehen. Auf diesen Ausflug habe ich mich extrem gefreut, da ich schon immer einmal dahin wollte. Am Dienstag, 26.3. war es endlich so weit und wir brachen auf.

Nach einer fünf stündigen Autofahrt erreichten wir das Haus einer Freundin von Jullie, wo wir übernachten durften. Das Haus ist sehr gross, modern und einfach wunderschön.

 

Am Mittwoch hatte ich mit ein paar anderen Schweizer Austauschschülern in Vancouver abgemacht, um dort mit ihnen den Tag zu verbringen. Mit dem Langstreckenbus fuhr ich früh am Morgen hin. Der Tag in Vancouver war super cool und ich hatte viel Spass dabei, Zeit mit meinen Kollegen zu verbringen und die Stadt auszukundschaften. Abends nahm ich wieder den Bus zurück nach Whistler.

 

Am Donnerstag genoss ich den Tag in Whistler mit Skifahren. Ich traf mich dabei mit einem anderen Kumpel aus der Schweiz, der sein Austauschjahr in Squamish verbringt. Er konnte mir alles zeigen, da er fast jedes Wochenende in Whistler Skifahren geht. Gegen Abend nahm ich mir ein bisschen Zeit Whistler zu erkunden.

 

Am Freitag hiess es dann leider schon wieder nach Hause aufzubrechen.

 

Ich konnte in diesen vier Tagen nochmals super viele Eindrücke sammeln und zusätzlich ein kleiner anderer Teil dieses riesigen Landes ein bisschen besser kennenlernen.


Edmonton Trip mit den International Students

Für die erste Woche der Frühlingsferien habe ich mich für einen Ausflug mit unserer lokalen Austauschorganisation angemeldet.

 

Am Montag, dem 18. März war es dann so weit. Ich fuhr mit Jullie zur Mall in Kelowna und stieg in unseren Tour Bus ein. 

Los ging es nach Lake Louis. Dort legten wir einen Stopp ein und hatten Zeit, den See zu bestaunen. Dieser war zugefroren, jedoch nicht so schön, wie ich mir das vorgestellt hatte. Danach fuhren wir weiter nach Banff. Wir badeten in den warmen „Hot Springs“ und erkundeten die Stadt. Banff ist wunderschön. Am Abend genossen wir ein feines Znacht.

 

Am Dienstag reisten wir weiter nach Edmonton. Diese Etappe war ziemlich lang und von der Landschaft her nicht so schön, wie der Weg nach Banff. In Edmonton angekommen, hatten wir Zeit die Mall ein erstes Mal ein wenig auszukundschaften. Die Läden an sich sind nicht besonders aussergewöhnlich, aber was die Mall klar von anderen abhebt, ist ihre enorme Grösse und der integrierte grosse Vergnügungs- und Wasserpark. 

 

Am Mittwoch durften wir den ganzen Tag die Mall unter die Lupe nehmen. Wir wollten natürlich den Wasserpark ausgiebig testen. Dieser war sehr gross und hatte ausserdem Rutschen mit freiem Fall und Loopings eingebaut.

 

Am Tag darauf besichtigten wir die Stadt Edmonton. Edmonton machte auf mich, aus irgendeinem Grund, einen verlassenen Eindruck und war insgesamt nicht allzu schön. Danach hiess es Aufbrechen nach Calgary. Die Fahrt war wieder eher lang und bot Zeit zu schlafen. Calgary ist eine sehr schöne Stadt und ich konnte ein feines Abendessen mit anschliessendem Glacé geniessen.

 

Am Freitag, unserem letzten Tag, „bestiegen“ wir den Calgary Tower. Er war ziemlich hoch und sehr eindrücklich. Danach mussten wir uns leider schon wieder auf den Heimweg machen.

 

Alles in Allem hatte ich eine wunderbare Zeit und es hat mir extrem viel Spass gemacht, neue Eindrücke zu sammeln.


Nur noch vier Monate stehen vor mir

Auch das zweite Semester hat nun schon begonnen. Dieses zieht ein Fächerwechsel mit sich. Ich besuche nun folgende Kurse: Mathematik, Englisch, Golf und Business Studies. Die Fächer gefallen mir alle sehr und es bereitet mir Freude in die Schule zu gehen. Was mich momentan begeistert ist Business Studies. Hier gründen wir unser eigenes «Unternehmchen» und werden dies dann Juroren vorstellen, welche uns dazu bewerten werden. Golf macht mir auch sehr viel Spass. Momentan gehen wir vor allem ins Fitnesscenter um Kraft aufzubauen und um dann nach den Frühlingsferien, wenn der Schnee geschmolzen ist, auf den Golfplatz zu gehen.

Ich habe in letzter Zeit ausserdem begonnen, öfters etwas mit Einheimischen zu unternehmen. Ich verstehe mich vor allem gut mit zwei Kanadiern und habe Spass daran mit Ihnen zu «Chillen». Einer von ihnen ist Teagen (im 3. Bild zu sehen).

Die Zeit vergeht wie im Flug und ich probiere die verbleibenden vier Monate noch so fest wie möglich zu geniessen.


Geburtstag von Felix

Ein guter internationaler Freund von mir hatte letzthin Geburtstag. Zu diesem Anlass sind wir Felix, (im 2. Bild der 2. von rechts) Henri (im 2. Bild der 1. von links) und ich mit seiner Gastmutter und seinem Gastbruder in ein «German Gasthaus» essen gegangen. Dort hatte ich ein sehr leckeres Wiener Schnitzel. Das Schnitzel war grandios und ich hatte einen super tollen Abend mit viel Gelächter und satten Bäuchen.


Weihnacht Neujahr

Vorab möchte ich mich kurz entschuldigen, dass schon seit längerer Zeit kein Blog Artikel mehr erschienen ist. Deshalb veröffentliche ich jetzt drei Artikel auf einmal.

Es gefällt mir immer noch super hier und ich geniesse es sehr. Weihnachten wird hier auch als grosser Anlass gefeiert. Wir haben mit der ganzen Familie von Jullie ein «Christmas Dinner» genossen. Das Essen war dem von Thanksgiving sehr ähnlich. Wir assen diesmal als Hauptgang jedoch Rippli. Es war wiedermal vorzüglich und ich liess es mir schmecken. Über die Weihnachtszeit war ich auch öfters Skifahren in Bigwhite. Dabei habe ich ein paar neue «Slopetricks» gelernt. Auf den Pisten war ich vorwiegend mit Henri (Blau-Orangene Jacke) und Torben (Schwarze Jacke) zu sehen. An Neujahr waren wir auch in Big White und ich konnte ein wunderschönes Feuerwerk bewundern. Alles in allem hatte ich wunderbare Weihnachtsferien mit vielen schönen Erlebnissen.


Die Skisaison hat begonnen

Am Wochenende vom 24. November sind Jullie, Carleigh, Richard (Gastschüler aus Südkorea) und ich zum ersten Mal ins Skigebiet nach Big White gefahren. 

 

Unser Haus da ist sehr gemütlich und bietet super viel Platz, um auch mal mit Kollegen dorthin zugehen und einfach zu entspannen. Vom Haus habe ich leider keine Fotos gemacht.

 

Da durch einen Streik der kanadischen Post meine eigenen Skier immer noch nicht bei mir angekommen sind, durfte ich die Snowblades eines Kumpels von Carleigh ausleihen. Zwar waren dies nicht meine gewohnten Skier, es war aber trotzdem sehr lustig, auch mal wieder etwas Neues zu testen. 

Außerdem habe ich die Snowblades am Nachmittag gegen ein Snowboard getauscht, um auch das mal wieder auszuprobieren. Alles in allem war es ein super tolles Wochenende mit sehr vielen neuen Eindrücken und spannenden Erfahrungen.

 

Am Wochenende vom 8. Dezember ging ich dann auch schon zum 2. Mal nach Big White. Dieses Mal war Torben, ein Freund von mir, mit dabei. Da meine Skier immer noch nicht angekommen sind, konnte ich diesmal diejenigen einer Freundin von Jullie benützen. Das war immer noch besser, als nichts an den Füssen zu haben.

 

Big White ist nicht besonders groß, aber es reicht vollkommen aus, um viel Spaß zu haben. So sind Torben und ich am Samstag nicht nur Ski gefahren, sondern am Abend auch noch Schlittschuh gelaufen. Big White hat nämlich das höchstgelegene Eisfeld in Kanada!!!

 

Auch dieses Wochenende war wunderbar mit vielen tollen Erlebnissen. 


Es bleibt spannend

Die Zeit vergeht wie im Flug und es geschehen laufend spannende Dinge. So bin ich zum Beispiel vor zwei Wochen mit einem Freund nach Vernon gegangen. Dort haben wir uns die kleine aber feine Stadt angeschaut. Es war sehr spannend auch mal andere Seiten von Kanada zu sehen. 

 

Ein anderes grosses Ereignis war das Abendessen im Restaurant «The Keg». Das ist das beste Steakhouse in Kelowna. Da mein Freund Geburtstag hatte, wurden zwei meiner anderen Kollegen und ich dazu eingeladen. Der Abend war sehr schön und ich genoss es, mal wieder einen Anzug anziehen zu können. 


Vancouver Trip

Letzten Freitagmorgen, dem 19. Oktober machte ich mich mit meiner Gastmutter auf den Weg zur Mall in Kelowna. Dort wartete ein grosser Car. Ich verabschiedete mich von meiner Gastmutter und stieg ein. Als alle anderen Austauschschüler da waren, ging es los nach Vancouver, genauer gesagt nach Victoria auf Vancouver Island. Mit der Fähre kamen wir von Vancouver nach Victoria. Die Fährenfahrt war wunderschön.

 

In Victoria angekommen, besuchten wir das berühmte Royal British Columbia Museum, welches die Kanadische Kultur widerspiegelt. Leider hatten wir nur eine Viertelstunde Zeit dafür. 

Danach fuhren wir zum Hotel. Das Zimmer teilte ich mit zwei deutschen Kollegen der OKM (meiner Schule).

 

Am nächsten Morgen schauten wir den Mile Zero Point an. Hier ist der Start der Autobahn, die quer durch ganz Kanada führt (Trans Canada Highway über 7000 km). Lustigerweise gibt es an beiden Enden der Autobahn den Zero Punkt.

Die Butchart Gardens, die wir danach besichtigten, fand ich persönlich richtig schön, obwohl Gärten normalerweise nicht so meins sind.

Nach diesem Erlebnis machten wir uns mit derselben Fähre auf den Weg zurück nach Vancouver.

In Vancouver besuchten wir eine riesige Hängebrücke im sogenannten Capilano Suspension Bridge Park. Diese Brücke liegt 80 Meter über Boden und hat eine Spannweite von 150 Metern. Dies war für mich sehr eindrücklich und machte viel Spass darüber zu gehen.

Nach dem Einchecken im Hotel hatten wir noch etwa 3 Stunden Zeit, um shoppen zu gehen. Der Hilfiger-Laden war hier mein Paradies.

 

Am Sonntag, dem letzten Tag in Vancouver, hatten wir die Gelegenheit die Attraktion “Fly over Canada“ zu besuchen. Hier sitzt man im einen Sitz und hat ziemlich direkt vor der Nase eine Leinwand. Man hat dann das Gefühl, dass man wirklich über Kanada fliegt, wie eine Flugsimulation über Kanadas Sehenswürdigkeiten mit Wind, Nebel und Gerüchen. Später am Tag hatten wir nochmals Zeit zu Shoppen, da fand ich aber nichts Tolles mehr.

Nach den drei Tagen mussten wir dann leider wieder zurück nach Hause. Der Trip war wunderschön und ich kann kaum darauf warten wieder nach Vancouver zu gehen.


Thanksgiving und der erste Ausflug

Am Montag dem 8. Oktober war Thanksgiving hier in Kanada. Aus diesem Anlass hatten wir am Montag keine Schule. In meiner Gastfamilie feierten wir am Sonntag, damit einem am Montag noch Zeit zum Verdauen bleibt. Wir genossen ein grosses Turkey Dinner mit allem drum und dran. Es gab einen grossen Turkey, Ham, Gravy (dies ist eine Art Sauce), Kartoffelpüree und Cranberry Sauce. Wir hatten auch noch Besuch an diesem Tag. Jullies Mutter und Vater, Bruder und ein altbekannter Freund mit seiner Frau kamen zum Abendessen. Das Essen war fantastisch. Danach war ich jedoch so voll, dass ich für den Rest des Abends einfach nur noch auf dem Sofa gelegen bin. Vom Essen habe ich leider keine Fotos. 

 

Am Mittwoch dem 10. Oktober unternahm ich einen Ausflug mit dem Schuldistrikt. Es ging zur historischen O'Keefe Ranch. Dort gab es ein BBQ zum Abendessen. Danach stand das berühmte Corn Maze auf dem Programm. Das ist ein Maislabyrinth indem gruselige Gestalten einen erschrecken. Ich persönlich fand das sehr lustig. Es war ein toller Abend und ich freue mich auf viele weitere Ausflüge.


Die Wochen verstreichen

Seit meiner Ankunft ist schon fast ein ganzer Monat verstrichen. Ich habe wöchentlich 2 Mal Badmintontraining und es macht mir sehr viel Spass. Mit den Kanadiern gute Kontakte zu knüpfen und mit Ihnen auch einmal etwas zu unternehmen, ist eher schwierig. Im Moment unternehme ich viel mit anderen Austauschschülern. Ich bin mir jedoch sicher, dass sich mit der Zeit, auch noch viele enge Freundschaften mit Kanadiern ergeben werden. Zu viert haben wir schon öfters etwas gemeinsam unternommen, so haben wir ein Football Spiel unseres Schulteams gesehen. Ausserdem waren wir in Downtown Kelowna, haben die Stadt besichtigt und ein Eishockey Spiel der Kelowna Rockets gegen die Kamloops Blazers angeschaut. Hierbei haben die Rockets leider 3:1 verloren. Vor dem Spiel assen wir in einem sehr guten Restaurant, dem Draft Beer Market. Ich hatte Burger Sushi. Das sind Cheeseburger in einem Speckmantel, die dann als Sushi serviert werden. Meine Kollegen bestellten Chicken Wings und einen Bluecheese Bacon Burger. Es war wirklich deliziös.

 

Alles in allem habe ich eine sehr schöne Zeit hier in Kanada. Ich erlebe viele Abenteuer und entwickle mich von Tag zu Tag weiter.


Mein Stundenplan

Nun sind endlich alle Änderungen am Stundenplan gemacht und es kommt ein bisschen Routine in mein Leben hier in Kanada. Die Clubs, die ich in meiner Freizeit besuchen möchte, bin ich immer noch am Organisieren. Am nächsten Dienstag, den 11.09.18, habe ich ein Badminton Probetraining. Da freue ich mich sehr drauf.

 

Das Heimweh wird langsam besser. Ich habe schon ein paar neue Leute kennengelernt. Das wird sicher bald sehr spannend.


Mein erster Schultag

Die Schule fängt in Kanada erst um 09:00 Uhr an und endet schon um 15:15 Uhr. Die Mittagspause fällt viel kürzer aus als in der Schweiz und beträgt nur etwa 50 Minuten. Dies ist mir heute schon fast zum Verhängnis geworden.

In einem Schulhalbjahr besucht man nur vier Fächer. Dafür hat man ein Fach zweieinhalb Stunden pro Tag. Während den ersten paar Wochen kann man die Fächer noch ändern. Ich zum Beispiel werde von Französisch Jahr 11 zu Jahr 12 wechseln, da Jahr 11 für einen Europäer einfach zu einfach ist. Ausserdem tönt das kanadische Französisch wirklich so schrecklich, wie man das immer von allen hört. Wenigstens ist die Grammatik dieselbe, wie in der Schweiz. 

Ein paar andere Fächer werde ich auch noch tauschen, da mir diese einfach nicht so richtig entsprechen. Meinen fertigen Stundenplan werde ich mit euch teilen, sobald ich diesen erhalten habe.

Die Schule ist nicht besonders schwierig und lässt somit Zeit für viele andere Beschäftigungen, welche ich für mich momentan am Organisieren bin. Es gibt von der Schule aus noch viele andere Aktivitäten, die in der Schweiz so nicht zu erhalten sind. So wird zum Beispiel ein Segeltörn um Vancouver Island angeboten. Erdauert insgesamt fünf Tage und findet auf einem riesigen Segelschiff statt. Der Tript rägt den Namen S.A.L.T.S. (Sail AND LIFE TRAINING SOCIETY).

Während dem zweiten Schuljahr besuchtman dann vier andere Fächer. Diese kann man zu Beginn des zweiten Semesters auch nochmals ändern, wenn sie einem dann nicht gefallen. 

Die Schule ist wirklich sehr schön und ich denke ich werde eine coole Zeit hier verbringen.  


Mein Zimmer

Als ich mein Zimmer betrat, sah es sehr weiblich aus und war nicht sehr praktisch eingerichtet. Es sah etwa so aus.

Danach haben wir das ganze Zimmer umgeräumt. Wir haben Möbel von anderen Zimmern im Haus in meins gestellt. Auch das Bett haben wir an einen anderen Ort hingeschoben. Danach sah es schon viel schöner aus und ist ausserdem viel praktischer.


Tag 1

Am Samstag, dem 01.09.18, stehe ich auf Grund meines Jet-Lags schon um 6:30 Uhr auf. Das Heimweh ist ein bisschen zu spüren, doch dies wird sicherlich weggehen. Gegen Mittag mache ich mich mit Carleigh und einer Freundin auf den Weg zu einer Wanderung. Sie sei anscheinend „hard“, für Schweizer Verhältnisse jedoch eher ein Spaziergang. Am Abend gehen wir zu einem Barbeque, dort treffe ich weitere junge Leute. Es ist alles in allem ein schöner erster Tag

 


Das Kennenlernen

Am 3. Tag (Freitag den 31.08.18) machen sich alle Into Schüler auf den Weg zu ihrer Gastfamilie. Ich fliege zuerst gemeinsam mit etwa 10 Schülern nach Calgary. Dieser Flug dauert zirka 4 Stunden. In Calgary haben wir fünf Into Schüler nur 1 Stunde Zeit, um den Flug nach Kelowna zu erwischen. Doch auch dies haben wir geschafft. Nach einer weiteren Stunde landen wir in Kelowna. Am Flughafen treffe ich meine Gastfamilie. Es sind sehr nette Leute und sie haben ein schönes Zuhause.


Toronto

Nach der Ankunft verbringen wir 2 Tage in Toronto. Wir besichtigen die unglaublichen Niagarafälle, Toronto und den 553 Meter hohen CN Tower. Zum Abschluss machen wir uns auf den Weg zu einer Yacht. Auf dieser essen wir zu Abend und können die wunderschöne Skyline beobachten. Ausserdem kann man auf dem Schiff wunderbar tanzen.


Das Warten hat ein Ende

Nach langem Warten und viel Vorbereitung ist es nun endlich so weit. Es ist Dienstag (28.08.18) morgens um 05:30 Uhr. Ich stehe auf und beende die letzten Vorbereitungen. Um 06:00 Uhr machen Papi, Mami und ich uns auf den Weg zum Flughafen Zürich. Dort angekommen heisst es bald Abschied zu nehmen. Dies ist sehr schwierig für uns alle. Doch als ich endlich im Flugzeug sitze, ist all der Zweifel vergessen. Der Flug dauert 8 Stunden und 25 Minuten. Nach dem Flug müssen alle Austauschschüler ein Visum beantragen. Dies ist sehr anstrengend, da jeder am Flughafen einem andere Informationen gibt. Aber auch das überstehen wir alle und können uns nun endlich mit einem grossen Car auf den Weg zum Chelsea Hotel in Toronto Downtown machen. Dort angekommen, essen wir auf Grund unseres Jet-Lags nur noch zu Abend und gehen danach direkt ins Bett.